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2006 < |
Szentendere Ungarn, Archäologisches Museum Ankauf Mitarbeiter: Jean-Pierre Dürig, Simon Kempf, Verena Nelles Konzept: Das neue Museum sucht einen integralen Ansatz in Hinsicht auf den archäologischen Ausgrabungsort. Es verbindet sich mit dem Castrum und reagiert typologisch auf dessen System. Die sich ursprünglich kreuzenden Strassen des Feldlagers werden transformiert zu einem kreuzförmigen Baukörper, der über dem Castrum schwebt und stets den Blick auf die alte Struktur gewährt. Nur minimale Footprints berühren den Boden und schaffen ein fragmentarisches System, dass ähnlich wie die archäologischen Funde nur punktweise auf dem Terrain erscheint. Um keine römischen Bauwerke zu zerstören besetzt das Gebäude nur Orte, an denen bereits gebaut wurde. Diese Fußpunkte dienen als Verbindung zwischen Museum und archäologischem Park. |
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